Hedgefonds

Bei einem Hedgefonds handelt es sich um eine spezieller Art der “Investmentfonds“. Hedgefonds haben es sich dabei zur Aufgabe gemacht nicht nur dann Geld zu verdienen wenn das jeweilige Marktsegemt, in dem sie investiert sind, steigt, sondern auch wenn es fällt. Auch schwache Börsenzeiten sollten bei einem Hedgefonds also zu Kursgewinnen führen.

Wie kann man das schaffen? Klassische Anlagen wie Aktien bilden zwar nach wie vor die Basisinvestments eines Hedgefonds, er kann aber auch in Optionen und Futures sowie andere Zertifikate investieren. Solche Papiere gibt es sowohl als “Call” oder auch als “Put” – mit ihnen kann man entweder auf steigende, oder auch auf fallende Kurse setzen und vermehrt sein Geld wenn der vorhergesehene Fall eintrifft.

Da eine Option die nicht in Erfüllung geht in der Regel zu 0 verlischt, also einen Totalverlust bedeutet, sind auch Hedgefonds schon mit etwas mehr Risiko versehen. Zwar investiert der Fonds natürlich in sehr viele Investments und wird daher in so einem Fall nicht sein ganzes Kapital verlieren, die Schwankungen eines Hedgefonds können aber mitunter doch schon recht heftig ausfallen.

In der Vergangenheit haben Hedgefonds des öfteren mit sehr großen Turbulenzen und enormen Schieflagen unrühmliche Schlagzeilen gemacht – diese Zeiten sind vorbei. Die meisten Hedgefonds haben zwar die Möglichkeit alle Investments zu tätigen, das Fondsmanagement prüft diese aber wesentlich intensiver als früher. Die meisten Hedgefonds benutzen heute Optionen und Futures nicht mehr als Hebelanlage zum Geldverdienen sondern vielmehr als Absicherung für die hinterlegten Aktienwerte im Fonds. Fallen die Aktien kann eine Put Option noch einiges retten und umgekehrt gilt das für steigende Aktien und Call Optionen natürlich ebenso.